AUSDRÜCKE BOSNA, BOŠNJANIN, BOŠNJAN, BOŠNJAK, BOSANAC, BOSNISCHE SPRACHE



AUSDRÜCKE BOSNA, BOŠNJANIN, BOŠNJAN, BOŠNJAK, BOSANAC, BOSNISCHE SPRACHE

 

Dzevad Jahic - Nazivi Bosna, Bošnjanin, Bošnjan, Bosanac, Bosanski jezik

In der letzten Zeit wird viel von, für Bosnien und dessen geschichtliches Wesen, grundsätzlichen Begriffen, Bezeichnungen, Ausdrücken und Termini gesprochen, wie auch immer sich dies in der Öffentlichkeit gekennzeichnet oder verstanden wird und wie sehr es von präzisen, wissenschaftlichen Festlegungen abweicht. Immer aktueller sind in der Öffentlichkeit künstlich vorgelegte Themen, in Verbindung damit, wessen Ursache vor allem Unwissenheit, Unaufgeklärtheit, Unprofessionalität, um nicht zu erwähnen totale Abwesenheit einer wissenschaftlichen Herangehensweise in Bezug auf diese Problematik. Diesbezüglich melden sich auch verschiedenste Manipulationen, dessen Ursachen nicht Unwissenheit sind, sondern von zahlreichen und mehrschichtigen, vor allem ideologisch-politischen Antrieben, strategischen Versuchen geprägt, dass über diese Bezeichnungen und deren nichtbelegter Unverhältnismäßigkeit und Unbegründetheit, das Bestreiten und Negieren des historischen Wesens Bosnien, Ursprung des bosnischen Volkes und ihrer bosnischen Sprache.

Daher zeigt sich die unumgängliche Notwendigkeit auf, dass der breiten Öffentlichkeit endlich erklärt wird, worum und um welche Begriffe es tatsächlich geht, welcher linguistischen Abstammung diese sind, was sie durch die Geschichte bedeuteten und was sie heute bedeuten, besonders zu erklären sind rein linguistische, also sprachliche, Gründe, wieso diese genauso sind, wie sie sind und was diese als sprachliche Kennzeichnungen, in langer zeitlicher Kontinuität in ihrer Bedeutung bewahren.

Wie diese Bezeichnungen die philologische, genauer linguistische, Wissenschaft deutet, wird in den nächsten Zeilen von Begriff zu Begriff erklärt, mit unbedingter Anmerkung, dass sich diese Problematik nur mithilfe der linguistischen Methodologie wissenschaftlich erläutern und erklären lässt. Allgemein bekannt ist, dass die Sprache in sich, in Systemen der unzählbaren Merkmale, in der für das Auge formalen Seite des Auftretens und der Begriffe, eigentlich versteckt, aber was viel wichtiger ist, speichert alles was sich in der Sprache durch die Vergangenheit geformt hat und was wie ein Merkmal ein bestimmtes Erscheinungsbild verfolgt hat und treu abgebildet wurde. Dies ist das Einklang mit dem Gesetz, welches schön im volkstümlichen Spruch „Wenn die Ziege lügt, lügt nicht das Horn“. Da die Sprache keine „Ziege“, sondern ein „Horn“ ist, beinhaltet die Sprache wahrhaftig alles, was damit gekennzeichnet wurde, gekennzeichnet wird und all das, worüber die sprachliche Kennzeichnung bezeugt und was sie in der Kontinuität bewahrt. Dies ist allgemein bekannt und die wichtigste Eigenschaft der Sprache, dessen Geschichtlichkeit, das bedeutet dessen Vermögen nicht nur zu merken, sondern auch durchgehend und ohne Unterbrechung das gesamte historische Gedächtnis zu schützen. Einzig mithilfe der Sprache sind Menschen in der Lage, sich die Vergangenheit zu merken und das Bewusstsein über sich selbst als historisches Wesen zu schützen. Daher ist die Philologie bzw. Linguistik, als schmälere Disziplin, sehr dazu aufgerufen, viele Schlüsselfragen in unseren öffentlichen Diskussionen zu erklären und zu lösen. In Bezug auf all das, fangen wir nach der Reihe an:

I  BOSNA/BOSNIEN. Dies ist eine sehr alte Bezeichnung vorslawischer Herkunft und wird meistens etymologisch mit alten balkanischen Sprachen, illyirscher oder thrakischer Sprache, Verbindung gebracht, womit die neuesten Interpretationen auf eine mögliche „Kombination“ illyrisch-thrakischer Herkunft zeigen, das heißt es handle sich um eine spezielle balkanische sprachliche Symbiose in diesem Begriff. Bei dieser Gelegenheit ist der etymologische Aspekt dieses Namens nicht so wichtig, in Verbindung mit der großen, bunten Mischung der vorhandenen Interpretationen in der Wissenschaft. Jedoch sind für uns hier einzelne, rein sprachliche Aspekte, in Bezug auf diesen Namen, wichtig, da gerade diese eine eigene Verbindung mit Interpretationen und Verständnissen anderer erschaffener, abgeleiteter Wörter aus diesem grundlegenden Begriff besitzen.

Die linguistische Theorie vertritt konsequent die These, dass der Begriff Bosna bezogen auf die Herkunft eigentlich ein Hydronym ist, d.h. dass sich mit diesem Namen im ersten Rang, in seinen verschiedenen stimmlichen, bzw. vokalischen Variationen, der Fluss Bosnien bezeichnet wurde und dass erst dadurch auch die weitere Fläche um den Fluss, auch wenn es nur ein Gebiet und später auch als Staat ist, mit dieser Bezeichnung genannt wurde. Der Begriff wird das erste Mal in aufbewahrten, geschriebenen Denkmalen Mitte des X-ten Jahrhunderts erwähnt. In mittelalterlichen Quellen wird der Begriff mit verschiedenen vokalischen Variationen vermerkt: Bosna, Bosana, Bosina, Bosena, in lateinischen Quellen als Bossona, Bossina, Bessina, Bosna. Man weiß, dass die älteste festgeschriebene Form Bosona und die jüngste Bosna ist, daher führt der gesamte evolutionäre weg von Bosona zu Bosna, um es so zu formulieren. Für uns ist es in diesem Sinn wichtig, dass alle Formen die Grundbezeichnung Bos- besitzen und dass diese Grundbezeichnung eigentlich ein grundlegendes sprachliches Zeichen ist, welches unzweideutig auf die konkrete Bezeichnung des Flusses Bosniens und des Staates Bosniens hinweist, welcher im Laufe der Geschichte die Grenzen erweitert. Diese Grundbezeichnung ist authentisch, also eine ursprüngliche Spracheinheit, auf der nach der Zeit verschiedenste Anhänge bzw. Suffixe hinzufügt werden, in Abhängigkeit davon, in welchem Denkmal diese Bezeichnungen erwähnt werden, oder davon, was diese im gesprochenen Sinne bedeuten und worauf dieser bezogen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die erwähnte Grundbezeichnung Bos- vorslawisch ist und dass die Fortsetzung -na slawisch ist, genauer jugoslawisch, was einen einzigartigen Aspekt einer abgeleiteten Interferenz bzw. Symbiose, in der diachronischen linguistischen Theorie eigentlich entwickelten und sehr wichtigen Erscheinung im Verständnis der Beziehungen zwischen altertümlichen und zugewanderten Sprachen am Balkan darstellen würde.

II BOŠNJANIN.  Rein Bedeutungsmäßig gehört der Begriff zur sogenannten Kategorie Ethnie. Ethnie ist eine Bezeichnung für eine konkrete, ethnische und sprachliche Gruppe, die auf einem bestimmten Gebiet lebt und welche, in Verbindung mit diesem Leben und diesem Gebiet, auch konkrete kulturelle und besonders sprachliche Merkmale charakterisieren. Wichtig ist es im Sinn zu haben, dass ethnische Bezeichnungen nie älter als Hydronyme oder Toponyme sein können, sondern dass sich diese von den beiden genannten abgeleitet werden. So ist es passiert, dass der Begriff Bosna, genauer gesagt dessen Grundbezeichnung Bos-, in Bezug auf den Aufbau, zur Grundlage für die Formierung der Bezeichnung Ethnie, eng verbunden mit dem Begriff Bosna, und damit auch für dessen Grundbezeichnung Bos- wurde. Zur Grundbezeichnung Bos- wird im Schaffungs- oder Ableitungsprozess schon im frühen Mittelalter der Zusatz -janin angehängt, wobei zwischen der Grundbezeichnung und dem Zusatz ein Sonant n hinzugefügt wird, der sich normalerweise als erster Teil des Zusatzes -na im Begriff Bosna zeigt. Allgemein bekannt ist nämlich, dass die bosnische des Mittelalters, vor allem der bogomilische, sich selbst mit diesem Terminus bezeichnet hat, welchem er, gemäß seinem religiösen Lernen, auch das Epitheton Gute (Bošnjani) hinzugefügt hat.

III BOŠNJAN. Diese Bezeichnung wurde auf eine eigene Art und Weise aus dem vorherigen Begriff mithilfe einer morphologischen, Singular-Plural- bzw. Einzahl-Mehrzahl-Analogie abgeleitet. Für dessen Formierung spielte die Bezeichnung der Pluralform der ethnischen Bezeichnung Bošnjanin eine große Rolle, welcher Bošnjani lautete, und nicht Bošnjanini, wie es zu erwarten war. Mit der ersten Pluralform vermied man das Verzwillingen von ni + ni, wo eines der beiden ni „herausgefallen“ ist und, wie man es klassisch grammatikalisch sagen würde „wegen der leichteren Aussprache“, was im wissenschaftlichen Sinn unpräzise und inadäquat wäre. All das passierte im Einklang der damaligen stimmlichen und morphologischen Erscheinungen, aus der Zeit der Entwicklung der bosnischen Sprache im Mittelalter. So wurde die Singularform Bošnjan eingeführt, welcher der Pluralform Bošnjani formtechnisch sehr ähnelt, als ob an die Singularform Bošnjan, obwohl diese erst im Nachhinein gebildet wurde, üblicherweise -i hinzugefügt wird, als Zeichen des „kurzen Plurals“. Einen bedeutenden Unterschied zwischen diesen Singularformen gab es nie, d.h. sie sind von identischer Bedeutung. Beide kennzeichnen die mütterlich-mittelalterliche Ethnie im Land Bosnien.
IV BOŠNJAK/BOSNIAKE.  Dieser Begriff ist, in Bezug auf seine Entstehung, jünger als die ethnische Bezeichnung Bošnjanin (Bošnjan), was nicht bedeutet, dass dieser einen anderen oder abweichenden ethnischen Begriff bezeichnete. In geschichtlicher Kontinuität bezeichnete dieser dieselbe Ethnie aus dem Mittelalter, mit dem Alter verbunden mit dem Gebiet und Staat, der sich aber auch weiter in der folgenden Zeit und anderen geschichtlichen Situationen auf dem Gebiet Bosniens widerspiegelt und das Bewusstsein der Verbindung mit diesem Gebiet und diesem Land bewahrt. Rein sprachlich wird diese ethnische Bezeichnung auch mithilfe der Grundbezeichnung Bos-, an welche das jugoslawische Suffix -(n)jak angefügt wird, geformt, dessen Ausdehnung weitgehend gefördert wird und mit der gesprochenen und geschriebenen türkischen Sprache interferiert. Das bedeutet nicht, dass diese ethnische Bezeichnung ausschlaggebend durch den Einfluss der türkischen Sprache geformt wurde und bedeutet noch weniger, dass er „aus der türkischen Sprache“ stammt. Das s am Ende der Grundbezeichnung Bos-, vor der Fortsetzung –(n)jak geht nach der Zeit über in š durch den Prozess der Assimilation aufgrund des Orts der Wortgestaltung, wie es unter anderem auch im Fall der älteren ethnischen Bezeichnung Bošnjanin (Bošnjan) ist, Gleichstellungen in welchen Unstimmigkeiten bei der Position der Artikulation herrscht, wodurch das neuentstandene š an der gleichen Position und in einem gesprochenen Zug der sprechenden Organe und des vorderen Gaumens ausgesprochen wird. Dabei ist grundlegend klar, dass die feminine Form mit dem Zusatz -inja geformt wird. Wir merken an, dass die Bezeichnung Bošnjak in der Kennzeichnung der bosnischen Ethnie, die am etabliertesten und verbreitetste ist, in Bezug auf die Verzeichnungen in schriftlichen Quellen und der Verwendung in der gesprochenen Sprache bzw. im Bewusstsein ursprünglicher Redner und der bosnischen Sprache selbst.

V BOSANAC/BOSNIER.  Der ethnische Bezeichnung Bosanac ist, bezogen auf die Herkunft, der jüngste und bindet sich an die neuere Zeit im Vergleich zu den vorherigen, zeitlich gesehen früheren bzw. in Bezug auf die Entstehung und die Verwendung älteren. Er besteht auch aus dergleichen Grundbezeichnung Bos-, wo die Auswechslung damaliger Halblaute in schwacher oder starker Position eine Rolle spielen und dadurch, in den Grenzen der heutigen Sprache und dessen grundlegenden Typen, diese Form auf eine andere Art verstanden und gedeutet wird. Vom synchronischen Aspekt gesehen, handelt es sich bei dem aktuellen Stand der Sprache nicht um leicht verständliche, grundlegende Kombinationen, aber in diesem Fall ist klar, dass die Grundbezeichnung Bos- gleich der vorslawischen, balkanischen Bezeichnung, an welche später slawische bzw. jugoslawische Suffixe angehängt werden. Für das Maskulinum ist es das Suffix -ac, für das Femininum -ka, wobei nur auf den ersten Blick die Grundform Bosan- ist, und nicht Bos-, wie es diachronisch linguistisch schon konstituiert wurde. Jedenfalls handelt es sich dabei um einen jüngeren, erschaffenen Typ mit der Grundbezeichnung Bos-, welche gleichermaßen die Grundbedeutung der ursprünglichen Ethnie eines Gebietes bezeichnet, welcher seit älteren Zeiten Bosna hieß. Diese Bezeichnung bekommt in neuester Zeit auch weitere Bedeutungen, jedoch ungeachtet darauf, dass die Grundbedeutung an die Bewohner Bosniens und Angehörigen ihrer Ethnie gebunden ist, die die Zugehörigkeit zum bosnischen Gebiet potenzieren, mit der Herkunft jedes heutigen ursprünglichen Sprechers, unabhängig davon, ob es sich um eine historische Kontinuität mit mütterlicher Ethnie oder einfach um eine elementare Bindung zu Bosnien, in Bezug auf die Herkunft, Geburt oder ähnliches handelt.

Linguistisch bzw. strenggenommen damit, was jede einzelne Bezeichnung im Wesentlichen kennzeichnet, besteht kein Unterschied zwischen diesen Bezeichnungen, in dessen Grundbezeichnungen immer Bos-, also die Bezeichnung des konkreten, bosnischen Gebietes, Staates und dessen historischen, kulturellen und sprachlichen Wesens. Der Urgrund der territorialen Zugehörigkeit Bosniens wie auch im historischen Fakt ist jenes Grundlegende, was all diese Bezeichnungen untereinander verbindet und was sie auf ihre Art zu einem „innerlinguistischen Synonym“ macht. Ein wichtiger Unterschied zwischen diesen ist darin, dass sie durch ihre Entstehung und die weite Anwendung im Einklang mit der Zeit gehen, da die einen älter und die anderen jünger sind. Dies heißt jedoch nicht, dass sie in Wahrheit nicht dasselbe bezeichnen. Sie kennzeichnen dies sowieso, da sie in ihrer Schaffung und der grundlegenden Bedeutung das Land Bosnien, ihr Gebiet, ihre jahrhundertlange Geschichte und ihr heutiges Bestehen besitzen, worüber auch heutzutage verschiedenste Spiele der Negierung gespielt werden. Dies wird beharrlich durch laienhafte Deutungen gemacht und dieser historisch und linguistisch geerbten Bezeichnungen, von welchen jede eine eigene Tiefe, rein sprachliche und rein historische Grundlage besitzen.

VI  BOSNISCHE SPRACHE. Obwohl dies die einzige historisch geerbte und bestätigte Bezeichnung für die Sprache Bosniens ist, stellt sich noch immer die Frage „wieso bosnisch, und nicht bosniakisch“? Zuallererst könnte man elementar, leicht verständlich und einfach auf diese konstruierte und weitgehend unbegründete und absurde Frage antworten: Deswegen, weil die bosnische Sprache, wie auch Bosna allein, eine tiefe Historische Erscheinung und ein Fakt ist und weil die Konstruktion oder Nomination bosniakische Sprache durchaus erfunden ist und sie nicht existiert, noch war sie jemals im Bewusstsein der Redner der Sprache Bosniens als solches existent. Sie wurde nach einer Art laienhaften analogischen Prinzip in Bezug auf den historischen Namen des Volkes Bošnjaci – bošnjački jezik (Bosniaken – bosnische Sprache) konstruiert. In dieser Konstruktion ist es absurd, dass das erste Stichwort ein historischer fakt ist (Bosniaken) und das zweite ein inadäquat konstruiertes Stichwort in laienhafter Überzeugung, dass sich die Bezeichnung der Sprache aus dem Namen des Volkes ausleitet, und nicht aus der Bezeichnung des Gebietes. Die Wissenschaft kennt diese zweite Ausführung und deutet diese fundiert aufgrund zahlreicher Beispiele. Daher kommen wir zum nicht bestätigten Irrtum, wenn es um die Diskussion geht, ob bosnisch oder bosniakische Sprache. Dieser Irrtum spiegelt sich vor allem darin, dass die Regeln der sprachlichen Evolution nicht bekannt sind, dass Sachen in diesem Bezug laienhaft und weitestgehend unwissentlich verwechselt und vollkommen falsch gedeutet werden. Historisch gesehen „benennt“ die Sprache nämlich nicht das Volk, sondern das Territorium bzw. das Gebiet auf dem die Sprache gesprochen, geschrieben und verbreitet wird. Eine andere Sache ist, dass sich auch das Volk selbst meistens gerade nach dem Gebiet benennt, in dem es lebt und historisch besteht. Derselbe Fall ist auch mit Bosnien und dessen Sprache. Die Sprache ist bosnisch, da es die Sprache Bosniens ist. Dies bildet glaubwürdig auch das älteste Bewusstsein über die Sprache. Dieses Bewusstsein bildet sich darin ab, dass dies die Sprache ist, mit der auf einem bestimmten Gebiet gesprochen wurde und gesprochen wird, geschrieben wurde und geschrieben wird, und dass sich die Redner und Anwender dieser Sprache abhängig von demselben Gebiet benannt werden. Daher ist die Bewusstheit über die bosnische Sprache älter als die Bewusstheit über das Volk und dem „Bewusstsein“ dessen Benennung. Genau darin ist der Schlüssel unserer „zugesperrten“ Irrtümer und Unverständlichkeiten, bzw. der Schlüssel zur Lösung, Entfernung und „Aufsperren“ dieser Irrtümer und die Notwendigkeit, dass sich Sachen wieder auf den alten Platz zurückbringen, dass keine laienhaft konstruierte Fragen gestellt werden und dass solche ernsthaften und wichtigen historischen Kategorien auf einem höheren zivilisatorischen Weg endlich verstanden und beachtet werden, natürlich mithilfe von wissenschaftlichen Wahrheiten und Erklärungen.

 

Prof. Dr. Dzevad Jahic

Aus dem Bosnischen von Amer Durmić